03 Februar 2020

Inspirierende Lösungen für Robotik-Studenten

Noud van Brunschot, Konstruktionsingenieur und CAD-Experte bei DM Wheel Systems, ist schon seit 2013 Mentor für die FIRST® Robotics Competition, als er selbst Student an der Fontys Hogeschool war.​​

 

FIRST® Robotics Competition: ein globaler Game Changer

FIRST wurde 1989 von Dean Kamen, dem Erfinder des Segway, gegründet und steht für IInspiration and Recognition of Science and Technology. FIRST ist die weltweit führende gemeinnützige Organisation für junge Menschen mit dem Ziel, das Profil von STEM-Fächern (Science, Technology, Engineering, Math) zu verbessern. Seitdem hat sich FIRST zu einer globalen Bewegung entwickelt, die Kinder darauf vorbereitet, die größten Probleme der Welt zu lösen, indem sie Innovation und Führung mit Hilfe praktischer Robotik-Herausforderungen für Schüler im Alter von 14 bis 18 Jahren anregen.

Das Programm umfasst auch zwei weitere Wettbewerbe, die sich auf das Niveau der Grundschule konzentrieren und bei niederländischen und anderen europäischen Grundschulen sehr beliebt sind. Die Programme heißen FIRST Lego League für Kinder von 6 bis 10 Jahren und FIRST Tech Challenge für Kinder von 12 bis 18 Jahren. “Es ist einfach die FIRST Robotics Competition, aber in den Niederlanden oder in Europa hat sie noch kein solides Fundament gefunden”, sagt Noud Er hofft, dass sich dies ändern wird: “es wäre großartig, an einem europäischen Regionalwettbewerb teilnehmen zu können, da die Kosten, die jedes Jahr mit der Teilnahme an dem Wettbewerb in Amerika verbunden sind, für einige Teilnehmer ein Hindernis darstellen könnten."
 
 
Noud van Brunschot, First Robotics Competition Mentor

 

Mentoring lohnt sich

Während seines zweiten Studienjahres in der Ausbilding Mechanical Design Engineering  war Noud Teil eines Teams, das einen Wettbewerb für niederländische Studenten einführte auf der Grundlage des amerikanischen STEM-Prinzips (Science (Wissenschaft), Technology (Technologie), Engineering (Ingenieurwesen), Maths (Mathe)). 
“Ich habe es immer genossen, mit Technologie zu arbeiten und ich mag es wirklich, Teil eines Entwicklungsprozesses zu sein, insbesondere des Prozesses mit jungen Menschen, die sich zu innovativen, lösungsorientierten Denkern entwickeln. Das gibt viel Genugtuung, das zu erleben. Die Interaktion mit den Schülern ist auch sehr schön”.

Sieger des Weltcup

Das Team von Noud trägt den einfachen Namen 4481 und ist eines der vier niederländischen und 15 europäischen Teams, die derzeit an einem Programm teilnehmen, bei dem 90% der Teams Amerikaner sind. Noud war sieben Mal in den USA, um an dem Wettbewerb teilzunehmen. Letztes Jahr gewann Team 4481 die Weltmeisterschaft bei einem spektakulären Event in Detroit, an dem mehr als 40.000 Menschen teilnahmen.  
“Es ist Leistungssport”, sagt Noud, “eine Art Superbowl für Wizkids. Die Energie und Spannung, die die Kinder verspüren, wenn sie Teil eines Teams sind, das die Weltmeisterschaft gewonnen hat. In dem Moment, in dem alles zusammenpasst ... es war fantastisch.“ ​  
 
Team Rembrandts World Champions First Robotics 2019
 

4481 arbeitet für 2020

Das Entwerfen, Herstellen von Prototypen, Testen, Verfeinern, Bauen und Programmieren eines Roboters von 60 Kilogramm ist eine Menge Arbeit und der Zeitrahmen von sechs Wochen ist eng. Alles muss schnell aber genau gemacht werden. 
Das Team befindet sich derzeit in Woche 4 der Bauphase des Entwicklungsprozesses. Ab dem 27. Februar finden an den Wochenenden in Los Angeles Wettbewerbe statt, die die Vorrunde für den World Cup in Detroit im April dieses Jahres bilden. “Dieses Jahr verfolgen wir unsere Fortschritte in einem Blog mit vielen Videos und Updates, die wir auch auf unserem YouTube-Kanal anbieten”.
 

DM Wheel Systems hilft

Vor kurzem besuchten vier Mitglieder des Teams 4481 DM Wheel Systems, um herauszufinden, wie wir zusammenarbeiten können, um einen Siegerbeitrag für den diesjährigen Wettbewerb zu schaffen, mit dem ein Roboter geschaffen werden soll, der Bälle sammelt und auf das Tor schießt. Noud war anwesend um die Schüler durch unsere Fabrik zu führen.
 
“Die Ermutigung und Erleichterung der Zusammenarbeit zwischen Studenten ist ein sehr wichtiger Teil meiner Rolle als Mentor und auch ein wichtiger Teil meiner Arbeit bei DM Wheel Systems. Co-Engineering ist ein gemeinsamer Problemlösungsprozess, der erstklassige Ergebnisse liefern kann. Die Niederländer sind dafür bekannt und unser Team junger Leute aus Eindhoven hat es letztes Jahr bei der FIRST Robotics World Cup Competition erneut bewiesen”.
 
Während ihres Besuchs waren die Schüler begierig herauszufinden, wie DM Wheel Systems ihnen helfen kann, indem DM Wheel Systems die Achsen und Räder herstellt, die zur Fertigstellung ihres Roboters erforderlich sind. Mit der Hilfe von Noud generieren und liefern die Schüler die STEP-Dateien, die für die Programmierung unserer Maschinen erforderlich sind, einschließlich einer CNC-Drehmaschine mit einem Roboterarm. Roboter werden verwendet um einen Roboter zu machen! Es sieht so aus, als daß sich Prozess und Produkt im Kreis herumgesprochen haben.

Manufacturing on Demand ist unsere Spezialität und wir sind bereit, die Bestellungen von unserem begeisterten, jungen Designteam entgegen zu nehmen. Bring it on!


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